Thermaltake Urban S31 Mod – Update 9

Endlich mal wieder ein Update und sogar ein Großes!

Ich habe mich als nächstes an die Radiatorbefestigung in der Front gemacht. Dafür habe ich mir 0,8mm dickes Alublech besorgt, welches sich mit dem Dremel wesentlich besser bearbeiten lässt als die 1,5mm. Die Dicke reicht zudem vollkommen aus, da nur ein paar Zentimeter überbrückt werden müssen. Als Erstes habe ich das Blech ein bisschen angemalt.

Dann wurde entsprechend rumgeschnippelt und irgendwann sah es dann mit Frontblende so aus:

… und im Inneren so:

Schlägt genau am Gehäusedach an, so wie ich es haben wollte.

Anschließend ging es dann mit der zweiten Wand weiter. Komischerweise hab ich aber scheinbar keine Bilder davon gemacht. Vom Aufbau ist sie aber gleich, wie das Mainboard-Tray. Allerdings weiter nach vorne versetzt, damit man die Kabel vom Mainboard nach hinten führen kann. Außerdem habe ich diese Wand „schiebbar“ gemacht. Es ist also möglich den Spalt zum Mainboard hin zu vergrößern oder zu verkleinern. Das hat zum einen den Vorteil, dass man die Stecker einfacher ans Mainboard bekommt und zum anderen, dass ich ein wenig flexibel bei der Grafikkartenlänge bin. Bei zugeschobenem Spalt kann ich eine Grafikkarte mit einer Länge von maximal 29cm verbauen, komplett aufgeschoben dagegen immerhin schon 32cm. Der montierte AGB ist dabei die Begrenzung.
Auf den nachfolgenden Bilder sieht man die Wand zumindest schon mal. Detail-Bilder kommen dann beim nächsten Update noch.

Dann habe ich mit meiner Custom-HDD-Entkopplung angefangen. Als Erstes habe ich mir einen Rahmen für die HDD’s gebaut. An der Stirnseite kam ein L-Profil zum Einsatz, welches das unfreiwillige Verdrehen verhindern soll. Weiter hinten reichte ein Flachprofil.

Das Ganze dann noch ein zweites Mal gebastelt und fertig ist der HDD-„Käfig“.

Als Entkopplung habe ich die weichen Gummipuffer von Aquacomputer genutzt. Diese wurden einfach unten im Rahmen verschraubt und anschließend im Bodenblech vom Gehäuse. Da bei 2 Puffern leider etwas wenig Blech vorhanden war, musste ich mir noch übergroße Unterlegscheiben basteln. Zum Glück wird man die später nicht sehen. Von unten wird dann noch ein 120mm Lüfter montiert, der die HDD’s mit Frischluft versorgt. Da ich nur 3 Platten mit 7200 U/min habe, welche auch gerne mal über 40°C gehen, wird dieser auch reichen. Die anderen 2 Platten gehen kaum über 30°C.

Ich bin noch etwas unschlüssig, ob die Puffer nicht zu weich sind und irgendwann aufgrund des hohen Gewichtes reißen. Das System muss sich erst noch beweisen. Bei den Tests mit 3 Festplatten sieht es ganz vernünftig aus, der Käfig ist allerdings für 5 Festplatten ausgelegt.

Außerdem kommt obendrauf noch die Pumpe. Dafür habe ich einfach eine Platte gesägt, die dann mit den HDD’s verschraubt wird. Pumpe und HDD’s sind also zusammen entkoppelt.

Als Nächstes ging es mit dem oberen Radiator weiter. Hierfür musste ich noch neue Löcher für die Schrauben bohren, da der Radiator um ca. 1cm weiter weg vom Mainboard versetzt werden musste. Die Lüfter hätten sonst nicht gepasst. Ebenfalls benötigte ich ein paar Ausschnitte für Ein-/Auslass. Der erste Test mit einem 90° Winkel zeigte, dass der Radiator genau am richtigen Platz sitzt.

Anschließend folgte die Passprobe für AGB und DFM. Mit der Position vom DFM bin ich allerdings noch nicht ganz zufrieden. Der 90° Fitting hängt mir zu nah am AGB. Allerdings benötige ich etwas Abstand vom Radiator, damit ich an den Lüftern vorbei und rüber zur Grafikkarte komme. Eventuell schaffe ich es noch den AGB tiefer zu setzen. Da hängt es aber vom Schlauch ab, ob der Radius vom AGB zur Pumpe nicht zu heftig wird.

Weiter unten ging es mit den Passtests weiter. Das Aquaero sollte vor der Pumpe Platz nehmen. Leider kollidiert das Aquaero mit der blöden grauen Abdeckung der Pumpe. Also weg mit dem Ding. Allerdings sieht das so nackt echt komisch aus. Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen.

Gefiel mir noch nicht ganz. Aber mit einem nicht drehbarem L-Verbinder an der Pumpe + Fitting passte es dann schon besser.

Das obere L-Aluprofil werde ich noch mal neu machen, damit ich das Aquaero rechts und links befestigen kann.

Gestern abend habe ich dann alles wieder auseinander gebaut und kleine Feinheiten erledigt.
Als Nächstes werde ich noch ein paar Löcher in die Platten bohren müssen um das ein oder andere Kabel durchführen zu können. Ich hoffe, dass ich dann nächste Woche alles zusammenbauen und verschlauchen kann. Erst dann werde ich die Lackierarbeiten vornehmen … ja, ich werde die schönen Alu-Platten lackieren müssen, da ich niemanden finde, der mir die Teile pulvern will.

So long …

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